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Spot [Titel]image dummyArchiv 2004

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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Keine Beteiligung am Bremer Ausbildungspakt
Es fehlen aber verbindliche Abmachungen zur Zielerreichung

Alle Verabredungen zur Verbesserung der Ausbildungssituation in Bremen und Bremerhaven sind zu begrüßen, erklärte die Bremer DGB Vorsitzende Helga Ziegert. Dies gelte selbstverständlich auch für den heute unterzeichneten Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Bremen und Bremerhaven.

Es fehlten aber verbindliche Abmachungen zur Zielerreichung. Die Vertreter/innen der Arbeitnehmer im Bündnis für Arbeit würden sich deshalb nicht am Ausbildungspakt beteiligen.

Mit diesem Pakt werde nicht ausgeschlossen, daß die Betriebe zum Herbst sogar weniger Ausbildungsplätze anböten als im letzten Jahr. Die versprochenen 280 neuen Ausbildungsplätze in der Wirtschaft könnten nach jetzigem Stand nicht das im Vergleich zum letzten Jahr nochmals reduzierte Ausbildungsangebot der Bremer und Bremerhavener Betriebe auffangen. Zudem handele es sich bei diesen Ausbildungsplätzen vorwiegend um eine staatlich geförderte Verbundausbildung oder um voraussichtlich schlechter entlohnte Plätze bei der durch die Wirtschaft neu zu gründenden "Ausbildungsinitiative Bremen/ Bremerhaven" ( AIBB ). Die Gewerkschaften forderten, daß auch für diesen Ausbildungsverbund ein Tarifvertrag ausgehandelt wird.

Unterstützt werde von den Gewerkschaften die Bremische Initiative Innovative Ausbildung. Helga Ziegert: "Die Wirtschaft erkennt endlich an, daß sie selbst ein hohes Interesse an einer qualifizierten Ausbildung hat. Die Ausbildungsverweigerung, die viele Betriebe gegenwärtig praktizieren, schadet nicht nur den jungen Menschen, sondern auf längere Sicht auch der Wirtschaft selbst."

Das duale System der Berufsausbildung könne nur erhalten bleiben, wenn die Qualität der beruflichen Bildung gesteigert werde und sich wieder mehr Betriebe beteiligten - ohne staatliche Subventionierung.

"Leider hatten die Bündnispartner aus Wirtschaft und Politik nicht den Mut, diese Innovationsoffensive auch mit konkreten Zielzahlen zu hinterlegen."

Sei in einem ersten Entwurf noch eine Erhöhung der Ausbildungsquote auf 7,5% und eine Erhöhung der Quote der ausbildenden Betriebe auf 50% vorgesehen gewesen, so fehle jetzt jede Aussage über konkret zu erreichende Ziele.
[30.06.2004]






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