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Senat soll sich nicht an Schein-Aktivismus beteiligen
Ladenschlußgesetz
Der DGB Bremen erwartet vom Senat, daß er sich am Freitag im Bundesrat nicht an der Initiative des Landes Baden-Württemberg zur völligen Freigabe des Ladenschlusses beteiligt.
"Damit wird ein Schein-Aktivismus praktiziert, der keinerlei wirtschaftlichen Nutzen bringt, sondern nur zur Verunsicherung der betroffenen Einzelhändler und der Beschäftigten im Handel beiträgt", sagte die Bremer DGB-Vorsitzende Helga Ziegert.
In der Praxis würden bereits die jetzt möglichen Ladenöffnungszeiten vom Handel nicht genutzt, und große Einzelhandelsunternehmen seien wieder zu früheren Schlußzeiten am Abend zurückgekehrt, weil die erhofften Käuferströme ausblieben. Helga Ziegert wies darauf hin, daß auch der Einzelhandel in Bremen keine Notwendigkeit sähe, erneut das Thema Ladenschluß auf die Tagesordung zu setzen.
Der zu beobachtende "Käuferstreik" lasse sich nur durch eine verläßliche Politik, die den Menschen Mut zur Zukunft mache und durch mehr Kaufkraft für die Bevölkerung beenden.
[22.09.2004]
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