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Ausbildungsstellen Trotz Ausbildungspakt mehr bisher unversorgte Jugendliche als zum Vorjahr - Arbeitgeber müssen ihre Zusagen einhalten!
Als ernüchternd und enttäuschend bewertet der DGB Bremen die diesjährige Ausbildungsbilanz für das Bundesland. Trotz Ausbildungspakt seien bei 368 nicht vermittelten Jugendlichen und lediglich 68 noch unbesetzten Ausbildungsplätzen mehr junge Menschen im Land Bremen ohne Ausbildungsplatz als im letzten Jahr. "Kammern und Arbeitgeberverbände müssen jetzt alle Anstrengungen unternehmen, ihre Zusagen aus dem Ausbildungspakt noch einzuhalten, daß alle Jugendliche, die einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchen, diesen auch erhalten können," sagte die Bremer DGB Vorsitzende Helga Ziegert.
Mit dem Ausbildungspakt seien bei den Jugendlichen Hoffnungen und Erwartungen geweckt worden, die jetzt nicht enttäuscht werden dürfen. Die Anstrengungen, die viele Betriebe und auch öffentliche Arbeitgeber gemacht hätten, um zusätzliche Ausbildungsstellen zu schaffen, seien dabei durchaus anzuerkennen. "Für die Jugendlichen kommt es aber darauf an, was unter dem Strich übrig bleibt," so Helga Ziegert.
Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen sei gegenüber dem Vorjahr erneut um 5,8 % zurückgegangen. Der DGB werde sich auch nicht darauf einlassen, alle Jugendlichen, die bisher leer ausgegangen seien, als nicht geeignet abzuqualifizieren und ihnen damit die Schuld zuzuschieben.
Helga Ziegert: "Wir erwarten, daß in der Nachvermittlungsaktion alle Jugendlichen, die bisher noch einen Ausbildungsplatz suchen, ein Angebot bekommen. Sonst ist der Bremer Ausbildungspakt gescheitert."
[06.10.2004]
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