 |
Einseitige Lobby-Politik ist keine Strategie für Bremen
Mit Kritik hat der DGB Bremen auf die Handelskammer-Resolution zur Sanierung reagiert. Die Forderungen der Unternehmer ließen soziales Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen vermissen, sagte die Bremer DGB Vorsitzende Helga Ziegert. „Schmerzhafte Konsequenzen“ sollte nur den ohnehin sozial Benachteiligten sowie den Beschäftigten zugemutet werden einen Beitrag der Unternehmen , wie z.B. die Erhöhung der Gewerbesteuer, lehne die Handelskammer ab. Helga Ziegert: „Auch eine Institution, die die Interessen der Unternehmen vertritt, muss die Frage beantworten, wie der soziale Frieden in unserem Stadtstaat gewahrt bleiben kann, wenn im Sozialbereich noch mehr gekürzt wird.“
Zur Stärkung des Standortes Bremen müsse zudem dringend auch in Bildung und Erziehung investiert werden. „Einseitige Lobby-Politik für Unternehmen kann nicht die Zukunfts-Strategie für Bremen sein“, so Helga Ziegert.
[11.05.2005]
|