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Spot [Titel]image dummyArchiv 2005

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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Union und FDP planen
dreisten Griff in den Geldbeutel von Millionen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn am 18. September ein neuer Bundestag gewählt wird, stehen die Einkommen von Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf dem Spiel. Denn: Unionsparteien und FDP wollen über kurz oder lang Sonn-, Nacht- und Feiertagszuschläge mit Steuern und Abgaben belasten. Da geht es für die Beschäftigten nicht um Peanuts. Sondern um mehr als tausend Euro im Jahr.

Kurzum: Ein dreister Griff in die Geldbeutel von Millionen!

Es geht nicht um Einzelfälle: 4,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten nachts. An Sonn. und Feier- .tagen sind es noch einmal 6,6 Millionen Beschäftigte, die auf Lebensqualität verzichten, weniger Zeit für ihre Familie und Freunde haben und besondere Belastungen auf sich nehmen. Sie sind Leistungsträger unserer Arbeitswelt. Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrleute sorgen für Sicherheit im Alltag. Facharbeiter, Ingenieure und Software- spezialisten z.B. ermöglichen mit langen Maschinenlaufzeiten die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts.

Dass der Staat ihre Zuschläge nicht mit Steuern und Abgaben belegt, ist keine Subvention, wie manche Politiker behaupten. Die Steuerfreiheit ist ein fairer Ausgleich für die besonderen Belastungen, die Millionen Menschen für unser Gemeinwohl erbringen.

Die Union rät den Betroffenen, die Verluste durch Lohnerhöhungen auszugleichen. Das ist zynisch: Die von Union und FDP verursachten Einbußen wären so hoch, dass die Gewerkschaften überdurchschnittliche lohnerhöhungen durchsetzen müssten. Jeder weiß, was die Arbeitgeber davon halten: Nichts!

Die Arbeitgeber wären von dieser ..Reform" schwer betroffen. Sie müssten auf die Zuschläge Beiträge zur Sozialversicherung in Milliardenhöhe zahlen. Mit ihrer Politik schaden Union und FDP der deutschen Wirtschaft!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie haben es in der Hand, ob Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Sündenböcke für eine falsche Steuerpolitik herhalten müssen oder nicht. Sprechen Sie mit Politikern von Union und FDP, reden Sie mit Betriebsräten, Gewerkschaftern und Arbeitgebern. Setzen Sie gemeinsam mit den Gewerkschaften ein Zeichen:

Reform ist, wenn es besser wird.
  • Was bedeuten die Pläne von CDU/CSU und FDP?
    Wer verliert was?
    Eine informative Auflistung im PDF-Format. [hier]

[05.09.2005]






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