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2. Bremer Sozialgipfel:
Frühkindliche Bildung stärken und
Jugendlichen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen
Die Organisatoren des 2. Bremer Sozialgipfels wollen Bildung zu einem zentralen, politischen und gesellschaftlichen Thema machen. Bildung soll nicht mehr nur den Bildungspolitikern und Pädagogen überlassen werden.
Im Mittelpunkt der Diskussion am Wochenende stand die Tatsache, dass ein großer Teil der Jugendlichen, auch in Bremen, ohne ausreichende Qualifizierung und Kompetenzen für einen erfolgreichen weiteren Lebensweg aus dem Bildungswesen entlassen werden. Besorgniserregend für den weiteren sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft wurde auch die enge Koppelung von Bildungschancen und sozialer Herkunft im Bundesland Bremen bewertet.
Vor diesem Hintergrund sehen sich auch die Teilnehmer und Organisatoren des Sozialgipfels in der Pflicht, zur Verbesserung des Bildungswesens beizutragen.
Vordringlich haben sie sich zwei Punkte vorgenommen:
- Sie treten ein für Bildung von Anfang an. Der Schwerpunkt der staatlichen Bildungsfinanzierung muss in die frühkindliche Bildung verschoben werden. Weitere Einsparungen im Bereich der Kinderbetreuung zugunsten der Bremer Haushaltssanierung darf es nicht geben.
- Die einzelnen Teile des Bildungswesens müssen besser miteinander verzahnt und zu einem aufeinander abgestimmten System zusammengefügt werden, das den Einzelnen in seinen Begabungen fördert und Aussonderung verhindert. Insbesondere wollen die beteiligten Industriebetriebe an einem Netzwerk arbeiten, das benachteiligten Jugendlichen einen Einstieg ins Berufsleben ermöglicht.
[14.11.2005]
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