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Gemeinsame Betriebs- und Personalrätekonferenz
im DGB Haus beschließt Kampagne und Demonstration gegen Arbeitsplatzabbau
Bei einer vom DGB Bremen einberufenen Betriebs- und Personalrätekonferenz der Bremer Betriebe und Verwaltungen wurde von den achtzig Betriebs- und Personalräten einstimmig beschlossen, gegen den Arbeitsplatzabbau in Bremen mit einer gemeinsamen Demonstration während der Arbeitszeit im Februar in die Öffentlichkeit zu gehen.
"Sechstausend Arbeitsplätze sind im letzten Jahr in Bremen abgebaut worden", heißt es in der von der Versammlung verabschiedeten Resolution. "Und weiterer Abbau steht bevor: 2700 bei Daimler-Chrysler, fast 2000 bei den Bremer Krankenhäusern, über 200 bei Kraft u.a.m. Die dafür Verantwortlichen sitzen in erster Linie in den Zentralen großer international agierender Konzerne. Sie kennen keine Verantwortung für ihre Mitarbeiter, die durch ihre Arbeit erst ihre Gewinne ermöglichen. Sie kennen auch keine Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen, das ihnen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt, sie überlassen ihre überflüssigen Mitarbeiter der Arbeitslosen- und Sozialversicherung und beklagen sich über zu hohe Lohnnebenkosten."
Es sei an der Zeit, gegen diese zutiefst verantwortungslose Politik der Konzerne in die Öffentlichkeit zu gehen, sagte die Bremer DGB-Vorsitzende Helga Ziegert. Es gehe um die Zukunft der Region, in der Menschen auch morgen noch Arbeit finden müssen. "Wir werden die Bremer Bevölkerung und auch die Bremer Politik auffordern, sich in dieser Auseinandersetzung auf unsere Seite zu stellen"
[22.12.2005]
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