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Pressereferat
DGB Bremen- Bremerhaven
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen

Tel. 0421 - 33 576 -11
Fax 0421 - 33 576 -60
bremen@dgb.de





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Spot [Titel]image dummyArchiv 2006

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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Metropolregion Bremen/Oldenburg
Motor für Beschäftigung oder leere Hülle?

Konferenz des DGB am 07.06.2006

Die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region ist starken Veränderungen und Herausforderungen unterworfen, die Einfluss auf die Entwicklung von Arbeitsplätze haben. Die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen orientieren sich weniger denn je an Verwaltungsgrenzen. Eine Antwort darauf kann nur sein, die Kooperation in der Region zu fördern, um so die vorhandenen Potentiale für die gemeinsame Entwicklung der Region zu nutzen und so Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Mit der Anerkennung der Metropolregion Bremen/Oldenburg ist die Chance für eine wirksame und nachhaltige Wirtschafts- und Strukturpolitik eröffnet worden.

Nun wird es darum gehen, ob die Metropolregion Bremen/Oldenburg wirklich wirtschaftliche Impulse sowie mehr und dauerhafte Beschäftigung erzeugt.

Die Metropolregion ist kein Selbstläufer. Alle Handelnden müssen diese kooperativ gestalten und verabredete Projekte umsetzen. Dazu gehört dann auch ein gemeinsam abgestimmter, zielgenauer Einsatz der Mittel aus den EU-Strukturfonds.

Die Metropolregion kann sich nur entfalten, wenn die Beteiligten sie als die Ihre begreifen und sich einbringen. Die Interessenvertretungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen daher deutlich formulieren, in welche Richtung sich die Metropolregion entwickeln soll. Beteiligung, Innovation und Qualifizierung sind dabei wichtige Bausteine, um Beschäftigung und Lebensqualität in unserer Region zu fördern.

Eine aktivierende, beschäftigungsorientierte Wirtschafts- und Strukturpolitik im Rahmen der Metropolregion sollte auf eine qualitative Wachstumsstrategie zielen. Sie grenzt sich bewusst ab von einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, die einseitig auf Kosten- und Lohnsenkung fixiert ist und den Abbau von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards zum Ziel hat.

  • Mittwoch, 7. Juni 2006,
    14.00-17.00 Uhr

  • Gewerkschaftshaus Bremen
    Tivoli-Saal
    Bahnhofsplatz 22-28
    28195 Bremen

  • Anmelden auch per eMail bei:
    Reinhard Dietrich
    reinhard.dietrich@dgb.de

Der DGB und seine Gewerkschaften laden herzlich dazu ein, Anforderungen an die Entwicklung der Metropolregion aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu entwickeln und zu diskutieren.


Programm

  • Begrüßung
    • Helga Ziegert
      Vorsitzende DGB Land Bremen

  • Einführung
    • Prof. Dr. Rudolf Hickel
      Direktor Institut Arbeit und Wirtschaft

  • Impulsreferate
    • Innovationspotentiale
      der Metropolregion Bremen/Oldenburg

    • Dr. Arno Brandt,
      Leiter der Regionalwirtschaft der NordLB

    • Regionalisierung durch die Metropolregion – Wettbewerb oder Ausgleich?
    • Wiebke Lang,
      Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW)

    • Gewerkschaftliche Anforderungen an die Ausgestaltung der Metropolregion
    • Bernd Lange
      DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

  • Diskussion
    • Moderation
      Harald Büsing
      Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften Oldenburg

[15.05.2006]






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