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Spot [Titel]image dummyArchiv 2006

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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Ausbildungspakt reicht nicht
Trotz Ausbildungspakt ist die Zahl der Berufsausbildungsstellen in Bremen im Frühjahr erneut zurückgegangen. "Die Zahl der neu eingeworbenen Ausbildungsstellen, auf die sich die Verabredungen der Paktpartner beziehen, sagen nichts über die tatsächliche Ausbildungssituation aus", sagte die Bremer DGB-Vorsitzende Helga Ziegert.

Im Bereich der Arbeitsagentur Bremen waren Anfang Mai ca. 11 % weniger Stellen gemeldet als im Frühjahr letzten Jahres, während die Nachfrage nach Ausbildung erneut gestiegen ist. Zurückgegangen ist auch die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsstellen.

Im Bereich der Agentur Bremerhaven lag die Zahl der gemeldeten Plätze um 1,2 % über dem niedrigen Stand des Vorjahres, die Zahl der Bewerber um 21 % höher als vergangenes Frühjahr.

"Der negative Trend ist eindeutig", erklärte die Bremer DGB-Vorsitzende Helga Ziegert. In diesem Zusammenhang wandte sich Helga Ziegert gegen der Versuch, die Schuld für den Mangel an Ausbildungsplätzen den angeblich nicht ausbildungsreifen Jugendlichen zuzuschieben. "Wir unterstützen alle Initiativen, die Berufsorientierung der Jugendlichen zu verbessern", sagte die DGB-Vorsitzende. Auch dass 10 % der Schülerinnen und Schüler, die Schule ohne Abschluss verließen, bei denen mit Migrationshintergrund sogar ca. 20 %, weise auf dringenden Handlungsbedarf bei der schulischen und vorschulischen Förderung insbesondere für Kinder aus sozial benachteiligten Familien hin.

Die Behauptung der Handwerksammer, wegen der mangelnden Ausbildungsreife der Jugendlichen bleiben immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt, sei aber schon in der statistischen Betrachtung nicht haltbar. "Die Zahl der nicht besetzten Stellen geht von Jahr zu Jahr zurück", so Helga Ziegert. Angesichts der demographischen Entwicklung müssten sich die Betriebe auf die heutigen Jugendlichen mit ihren Stärken und Schwächen einstellen. "Wir setzen uns allerdings dafür ein, dass die Betriebe dabei unterstützt werden, etwa durch die Initiative gegen Ausbildungsabbruch "Bleib dran" oder die vom Arbeitsamt geförderten ausbildungsbegleitenden Hilfen."
[17.05.2006]






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