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Kolumbien, Gewerkschaft, Mord & Coca-Cola
Ein Abend mit Raul Zelik
- Freitag, 07. Juli 2007
18:00 Uhr
Großer Saal, Gewerkschaftshaus Bremen
Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen
In Kolumbien lebt es sich als Gewerkschafter gefährlich.
Weltweit betrachtet, kommen 60 Prozent der ermordeten Gewerkschafter aus dem lateinamerikanischen Land. Rechte paramilitärische Gruppen haben in den letzten zwanzig Jahren Bauern und Gewerkschafter im Auftrag von Teilen der Reichen und Industrie vertrieben und umgebracht.
Seit Jahren betreiben die Coca Cola Abfüller in Kolumbien eine extrem gewerkschaftsfeindliche Politik.
SINALTRAINAL, die kolumbianische Lebensmittelgewerkschaft startete hierzu vor einigen Jahren eine Informationskampagne. Sie macht aufmerksam, wie Coca Cola von den Angriffen auf Gewerkschafter und den Zerschlagungen von Beschäftigtenvertretungen profitiert.
Der Schriftsteller Raul Zelik, ist seit seinem ersten Besuch 1985 ein intensiver Beobachter der kolumbianischen Politik und Gesellschaft. Er arbeitet bei der Kolumbienkampagne in Berlin mit und hat aktuell einen Lehrauftrag am Lateinamerika-Institut der FU-Berlin zu: "Kolumbien: Neue Formen des Herrschens, neue Kriege.
An diesem Abend berichtet Raul Zelik vom Leben und Arbeiten in Kolumbien, von Coca Cola, von der Bedrohung im Alltag durch Paramilitärs und vom Widerstand der sozialen Bewegung.
[28.06.2006]
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