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Spot [Titel]image dummyArchiv 2006

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


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Könnten Riesenchance verpassen!
Gemeinsame Presseerklärung
von DGB, Arbeitnehmerkammer und IAW (Institut Arbeit und Wirtschaft)

"Wenn sich die Metropolregion Bremen - Oldenburg nicht als demokratisch und gesellschaftlich legitimierte Region aufstellt, dann verpassen wir eine Riesenchance", so die Reaktion der DGB-Regionsvorsitzenden Helga Ziegert, des Hauptgeschäftsführers der Arbeitnehmerkammer, Dr. Hans Endl und von Prof. Dr. Rudolf Hickel, Direktor des Institutes Arbeit und Wirtschaft, auf die geplante Gremienstruktur der Metropolregion. Bei aller Zustimmung für die Leitidee der Metropolregion ist für die drei arbeitnehmerorientierten Institutionen klar: "Eine Metropolregion wird von den Menschen gestaltet und sie muss sich für die Menschen aufstellen. Die Arbeitnehmerseite muss daher mit einer starken Stimme in den entscheidenen Gremien der Metropolregion vertreten sein."

"Wir dürfen diese neue politische Einheit nicht als reine Beutegemeinschaft für EU-Fördermittel missverstehen", warnt Helga Ziegert. Stattdessen müsse ein integrativer Ansatz gefunden werden, der die Belange der Region umfassend wahrnimmt. Von daher sei es nicht akzeptabel, dass in der Metropolversammlung neben den Ländern und Gemeinden nur die Interessen der Wirtschaft und ihrer Verbände vertreten sind.

Zu den Hauptaufgaben der Region gehört nach Ansicht von Dr. Hans Endl auch das Verfolgen beschäftigungspolitischer Ziele. Ein großes Thema sei die Aus- und Weiterbildung der Menschen in der Region. "Wir brauchen ein Qualifizierungspaket, das unsere Stärken erkennt und fördert und unsere Schwächen minimiert."

IAW-Direktor Prof. Dr. Rudolf Hickel dazu: "Die Metropolregion kann nur dann stark werden, wenn die beteiligten Akteure sie als die ihre begreifen." In der Region Bremen - Oldenburg müsse eine aktivierende, beschäftigungsorientierte Wirtschafts- und Strukturpolitik angestrebt werden, die sich ganz bewusst abgrenze von der neoliberalen Wirtschaftspolitik mit ihrer einseitigen Fixierung auf Kosten- und Lohnsenkung. "Wir brauchen eine nachhaltige Strategie für die Region, kein kurzfristiges Schielen auf Fördermittel", so Hickel.
[03.07.2006]






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