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Pressereferat
DGB Bremen- Bremerhaven
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen
Tel. 0421 - 33 576 -11
Fax 0421 - 33 576 -60
bremen@dgb.de
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![Spot [Titel]](../../_images/spot_grey_01.gif) Archiv 2006
Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
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Niedriglohn - Kombilohn - Mindestlohn - Lösung der Arbeitsmarktprobleme oder Scheindiskussion?
Das "Soziales Bündnis Bremen" lädt ein zur Veranstaltung am 27.09.2006
Das "Soziale Bündnis Bremen" sieht mit großer Sorge, dass ein großer und wachsender Teil der Bevölkerung vom Erwerbsleben ausgeschlossen ist und damit ihrer wesentlichen Grundlage zur gesellschaftlichen Teilhabe beraubt ist. Die Tendenz ist steigend. Ständig werden - oft gerade bei exzellenter Gewinnlage großer Unternehmen - in großer Zahl weitere, vielfach qualifizierte Arbeitsplätze abgebaut.
Die staatliche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik hat bisher trotz des Einsatzes von Steuermilliarden die Arbeitslosigkeit nicht beseitigen, kaum abmildern können. Sie hat aber auch, besonders bei Langzeitarbeitslosen, bei Geringqualifizierten, bei älteren Erwerbslosen arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Beschäftigung, Qualifizierung und "Brücken" massiv gekürzt und damit die Chancen für "dauerhaft Ausgeschlossene" verschlechtert.
- Mittwoch, den 27.9.06, 17:00 Uhr,
"Tivoli-Saal"
Gewerkschaftshaus Bremen
Bahnhofsplatz 22-28
- Dazu haben wir eingeladen:
- Dr. Martin Dietz,
Institut für Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
- Dr. Claus Schäfer,
Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
- Moderatorin
Nadja Plothe
Diplom Politologin
Was ist zu tun? Die Wirtschaftsweisen und Forschungsinstitute, wollen die Arbeitslosigkeit über den Ausbau eines Niedriglohnsektors beheben. Im Niedriglohnsektor sollen Arbeitslose bereit sein, auch unterhalb des offiziellen Existenzminimums zu arbeiten, um einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden.
Dazu will die Bundesregierung im Herbst 2006 einen Vorschlag machen und dabei die Ein¬führung von Kombilohn, Mindestlohn und die Ausweitung des Entsendegesetzes prüfen.
Wir meinen: Arbeitende Menschen sollen ihren Lebensunterhalt in der Regel selbst bestrei¬ten können, ohne auf staatlich Transfereinkommen angewiesen zu sein. Wer realistisch aber keinen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt hat, sei es aus gesundheitlichen, familiären, qualifi¬katorischen oder Altersgründen oder weil schlicht der Arbeitsmarkt nicht nachfragt, ist auf staatliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Transfereinkommen angewiesen.
Die Modelle, die aktuell diskutiert werden, wollen wir auf unserer Veranstaltung auf ihre Tauglichkeit überprüfen, inwieweit sie zur Überwindung der Arbeitslosigkeit beitragen und Erwerbslosen helfen können, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
- Das "Soziale Bündnis Bremen" besteht aus:
Arbeitersamariterbund, Landesverband Bremen, Bremische Evangelische Kirche, Bremer Frauenausschuss, Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Bremen/Bremerhaven, Diakonisches Werk Bremen, IG BAU, Land Bremen und umzu, IG Metall Bremen, Katholische Kirche Bremen, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Bremen, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bremen, Sozialverband Deutschland, Landesverband Bremen, ver.di Bremen, ASTA Hochschule Bremen
[07.09.2006]
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