Ungleichbehandlung muss beendet werden
Tariferhöhung im Öffentlichen Dienst voll auf Beamte übertragen
In der Auseinandersetzung um die Besoldungserhöhung für die Beamtin-nen und Beamten hat der DGB Bremen seine Forderung nach der vollen Übertragung der Tariferhöhung für die Arbeiter und Angestellten im Öffentlichen Dienst auf die Beamten bekräftigt.
„Wir fordern die volle Übernahme des Tarifergebnisses für die Be-amtinnen und Beamten“, betonte die Bremer DGB Vorsitzende Helga Ziegert, „und das bedeutet: Erhöhung der Bezüge um 2,9 % ab 1. Januar 2008.“ Es müsse endlich Schluss sein mit den Ungleichbehandlungen. „Beamtinnen und Beamte dürfen nicht das Gefühl haben der Willkür ihres Dienstherrn ausgesetzt zu sein, nur weil sie einen anderen Status ha-ben.“
Ziegert betonte, dass die Forderung nach Gleichbehandlung ausdrücklich von allen Gewerkschaften im DGB Bremen unterstützt werde. „Auch in den Betrieben wehren sich die Kolleginnen und Kollegen dagegen, dass ihre Vergütungen willkürlich und einseitig nach Ertragslage von Unternehmen festgesetzt werden. Genau dagegen wehren sich auch Beamtinnen und Beamte.“ Sie kündigen an, dass der DGB gemeinsam mit den Gewerkschaften GdP, ver.di und GEW die Beamtinnen und Beamten, aber auch die anderen im DGB organisieren ArbeitnehmerInnen, zu einer Demonstration und Kundgebung für den 21. November aufruft.
[16.11.2007]
|