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Wir sind gegen die Verschiebung der Besoldungserhöhung
Rund 5.000 Kolleginnen und Kollegen folgten diesem Aufruf!
Kundegbung am 21.11.2007 in Bremen
Was wird den Beamtinnen und Beamten zugemutet:
- Drastische Kürzungen des Weihnachts- und Urlaubsgeldes,
- Erhöhung der Arbeitszeit von 38 auf 40 Stunden
- und nun als Höhepunkt die Weigerung, die zugesicherten 2,9% nicht zum 01.01.08, sondern erst in zwei Stufen (1,9% im Juli 08 und 1% im Jahr 09) auszuzahlen!
Der Geschäftsführer des ver.di Bezirks Bremen-Nordniedersachsen Rainer Kuhn machte noch einmal deutlich, dass dies mit den Gewerkschaften nicht zu machen ist. Es sei nicht hinnehmbar, dass sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst die Diäten um fast 10% erhöhen und gleichzeitig argumentieren, die Kassen seien leer.
Am Beispiel eines 30jährigen Feuerwehrkollegen, der mit einem Kind rund 1.900 € brutto erhalte, machte er deutlich, dass auch für diese 50 € viel Geld seien. Vor allem aber gehe es um die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen. Feuerwehrkolleginnen und kollegen, die bei Einsätzen ihr Leben aufs Spiel setzen und auch andere BeamtInnen müssen mindestens ein Gehalt bekommen, von dem sie und ihre Familien leben können!
[22.11.2007]
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