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Ruhrfestspiele 2008:
Vorverkauf sehr erfolgreich angelaufen
Der Kartenvorverkauf für die diesjährigen Ruhrfestspiele ist sehr erfolgreich angelaufen. Innerhalb der ersten drei Tage seien bereits über 49.000 Karten verkauft worden, wie die Geschäftsführung mitteilte.
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen finden in diesem Jahr unter dem Motto „Es war einmal in Amerika - Ein Traum vom Theater“ statt.
Der DGB ist Hauptgesellschafter des Kulturhighlights.
Vom 1. Mai bis zum 15. Juni 2008 werden insgesamt 234 Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Kabarett, Musik und Lesung in Recklinghausen aufgeführt. Herausragender Event ist die europäische Premiere des Stücks „Speed-the-plow“ von David Mamet. Die Hauptrolle spielt der zweifache Oscarpreisträger Kevin Spacey, der bereits 2006 als Richard II. während der Ruhrfestspiele vom Publikum gefeiert wurde. An seiner Seite wird der aus „Jurassic Park“ und „Independence Day“ bekannte US-Schauspieler Jeff Goldblum zu sehen sein. Weitere Höhepunkte der Festspiele sind das Theaterstück „Ein Mond für die Beladenen“ von Eugene O`Neill, die Komödie „Happy End“ mit dem deutschen Schauspieler Peter Lohmeyer und der Schauspielklassiker „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams.
Ferres, Sander und Co.
Neben den international bekannten Künstlern treten während des sechswöchigen Festivalzeitraums unzählige Stars der deutschen Theater- und Kabarettszene auf. Mit Lesungen aus verschiedenen literarischen Werken treten unter anderem Veronica Ferres, Ulrich Matthes, Iris Berben, Otto Sander und Ulrich Tukur auf. Das Kabarettprogramm verspricht mit dem mehrfach preisgekrönten Shootingstar Hagen Rether und den Altmeistern des deutschsprachigen Kabaretts, Werner Schneyder und Thomas Freitag, aktuelle und kritische Unterhaltung.
Die ersten Ruhrfestspiele: Ein Akt der Solidarität
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen haben ihren Ursprung im Jahr 1946, als Hamburger Schauspieler ins Ruhrgebiet fuhren, um Kohlen für ihre nicht beheizten Schauspielhäuser zu organisieren. Unter persönlichem Risiko schleusten Bergleute die Kohle an der britischen Besatzungsmacht vorbei und ermöglichten somit den Spielbetrieb. Als Dank gaben die Hamburger Künstler ein Gastspiel unter dem Motto „Kunst für Kohle Kohle für Kunst“. Dieser Akt der Solidarität begründete die Ruhrfestspiele Recklinghausen.
[07.02.2008]
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