Keine Absenkung von Arbeits- und Sozialstandards
in einer Modellregion Bremerhaven
Die Aussage im Konzept des Wirtschaftsressorts zur zukünftigen Wirtschaftspolitik im Land Bremen in einer Modellregion Bremerhaven „die arbeitsrechtlichen Reglementierungen“ abzusenken (Nordsee-Zeitung v. 22.02.08), stößt beim DGB auf Empörung.
Auch wenn es sich um einen „ersten Aufschlag für ein Wirtschaftskonzept“ handelt: Eine Absenkung von Arbeits- und Sozialstandards wird den Widerstand des DGB und seiner Gewerkschaften hervorrufen, so Reinhard Dietrich vom DGB.
Wir brauchen in Bremen und Bremerhaven sichere und zukunftsweisende Arbeitsplätze nach den geltenden Arbeits- und Entlohnungbedingungen. Das muss das Ziel einer zukünftigen Wirtschaftspolitik im Land sein. Statt Abbau von Standards sind Innovation, Qualifizierung und die bessere Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik gefragt, so der DGB. Dazu bedarf es auch der Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Einrichtung einer „Sonderwirtschaftszone Bremerhaven“ wirkt hier nur kontraproduktiv.
[26.02.2008]
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