Entlassungen bei Inbev geplant
90 Arbeitsplätze in Hannover und 65 Arbeitsplätze in Bremen bedroht
Interne Papiere, die dem Betriebsrat Beck & Co. bekannt wurden, formulieren es im besten Manager-Englisch:
Inbev plant in dem Projekt „Mothball“ (Mottenkugel) das „Downsizing“ (Runterfahren) der Gilde Brauerei in Hannover. Dies soll für Hannover 90 Entlassungen bedeuten, 75 davon ab Ende April. Verbleiben würden dann am Ende noch ca. 40 Beschäftigte.
In Bremen sollen ab Ende August weitere 65 Beschäftigte entlassen werden. Vorgesehen sind in dem Papier auch „alternative Kommunikationsstrategien“ für den Fall, dass diese Vorhaben vor der eigentlich geplanten Bekanntgabe am 02. Februar öffentlich werden.
Inbev braucht dringend Geld, weil die Finanzierung des Kaufs von AnheuserBusch nicht so funktioniert wie ursprünglich geplant. Nachdem der geplante Verkauf des Deutschlandgeschäfts an Oetker wohl geplatzt ist, muss nun ein anderer Käufer gefunden werden. Es passt ins Bild, wenn durch Personalabbau „die Braut schön gemacht“ werden soll.
Es kann nicht sein, dass Beschäftigte durch den Verlust des Arbeitsplatzes den Preis für den Größenwahn des ABInbev-Konzerns zahlen. Gemeinsam mit den Beschäftigten und Betriebsräten der deutschen ABInbev-Standorte wird die Gewerkschaft NGG für jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen.
Gemeinsam mit den Beschäftigten und Betriebsräten der deutschen ABInbev-Standorte wird die Gewerkschaft NGG für jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen.
[29.01.2009]
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