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Pressereferat
DGB Bremen - Elbe-Weser
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Archiv 2009

Hier haben Sie eine Übersicht aller Pressemitteilungen und Berichte, die in den vergangenen Monaten und Jahren veröffentlicht wurden. Wenn Sie dennoch Fragen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


Ausstellung

Made in_? Made by_?

Unserer Kleidung auf der Spur

Ausstellung vom 07.10. bis 27.11.2009 in Bremen
Eröffnung am 07.10.2009 um 18.00 Uhr

„Made in_? Made by_? Unserer Kleidung auf der Spur“ heißt eine Ausstellung der Bremer Kooperation zur Kampagne für saubere Kleidung, die am 7. Oktober um 18 Uhr im DGB-Haus eröffnet wird.

Anhand von Texten, Fotos und praktischem Anschauungsmaterial können sich Interessierte über die Anbau- und Verarbeitungsbedingungen von Baumwolle und die Produktionsbedingungen von Kleidung informieren. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem DGB, dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) und der Bremer Kooperation zur Kampagne für saubere Kleidung. Die Ausstellung wird bis zum 27. November von Montags bis Donnerstags von 9 bis 17 Uhr und Freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet sein. Führungen für Schulklassen und Gruppen sind nach Vereinbarung beim biz unter Tel. 17 19 10 möglich.

90 Prozent der Kleidung, die in Deutschland verkauft wird, wird von Frauen in Asien, Osteuropa und Mittelamerika genäht. Dort herrschen in der Regel unmenschliche Arbeitsbedingungen: Das Gehalt für eine 6-Tage-Woche reicht häufig nicht zum Überleben. Die Frauen haben kein Anrecht auf bezahlten Urlaub. Die Organisation in Gewerkschaften oder Vereinen ist verboten. Fehlende ärztliche Betreuung und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen sind die Regel.

Der Anbau der benötigten Baumwolle ist ebenfalls sehr problematisch: 99 Prozent der Baumwolle wird in Monokulturen angebaut, die sehr anfällig für Schädlinge sind. Baumwolle gehört deshalb zu den am stärksten mit Pestiziden behandelten Kulturen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sterben im Baumwollanbau jährlich 20.000 Menschen an Pestizidvergiftungen.

Die Kampagne für saubere Kleidung setzt sich dafür ein, dass sich Produzenten und Handel verpflichten, nicht nur die Qualität ihrer Ware, sondern auch die Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Produktion zu kontrollieren. Dazu zählen unter anderem die Abschaffung von Kinderarbeit, die Durchsetzung von Vereinigungsfreiheit und die Sicherstellung von existenzsichernden Löhnen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Gertraud Gauer-Süß unter Tel.: 0421/17 19 10

  • Ausstellung
    Made in_? Made by_?
    Unserer Kleidung auf der Spur

    vom 07.10. bis 27.11.2009
    im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
    Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen

    von Montags bis Donnerstags von 9 bis 17 Uhr
    und Freitags von 9 bis 14 Uhr

[02.10.2009]





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