Achtung: unsicherer Job
DGB Bremen startet Beratungsstelle für prekär Beschäftigte
Die erfreuliche Zunahme an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen der vergangenen 5 Jahre verdankt das Land Bremen in erste Linie einem Anwachsen sogenannter prekärer Beschäftigungsverhältnisse: Während die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze annähernd stabil blieb, gab es bei Teilzeitarbeit einen Zuwachs von ca. 10%. Mehr als verdoppelt hat sich die Anzahl der Leiharbeitsverhältnisse. Ebenfalls überproportional gestiegen ist die Zahl der Minijobs, dazu kommt eine wachsende Anzahl bezahlter oder nicht bezahlter Praktikanten sowie Arbeitsgelegenheiten nach dem SGB II. So unterschiedlich diese Arbeitsverhältnisse sind von der Kassiererin im Supermarkt über die befristet beschäftigte Nachwuchswissenschaftlerin bis zum Leiharbeiter am Band sie alle bieten weniger Sicherheit, oftmals eine ungenügende soziale Absicherung, die normalen Arbeitnehmerrechte werden häufig missachtet.
Der DGB Bremen wird deshalb eine besondere Beratungsstelle für diese Beschäftigten einrichten. Über das Vorhaben und über konkrete Erfahrungen mit prekär Beschäftigten in einzelnen Branchen möchten wir Sie informieren und laden Sie ein zu einem
- Pressegespräch am Freitag, den 13. November 2009 um 12.00 Uhr
Gewerkschaftshaus Bremen, Bahnhofsplatz 22-28,
Sitzungszimmer 2, 1. Etage Altbau.
Neben der Bremer DGB Vorsitzenden Helga Ziegert stehen Ihnen auch
u.a.
- Thorsten Zierdt / Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten
- Hajo Kuckero / Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
- Rainer Kuhn / ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen
- Willi Derbogen / Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
zur Verfügung.
[11.11.2009]
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