Was ist eigentlich Guter Arbeitsschutz?
15. Arbeitsschutzkonferenz am 04.03.2009
des DGB Bremen mit Arbeit und Leben Bremen
DGB Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt
und Unterstützung durch den LAK Bremen
(Landesarbeitskreis für Arbeitssicherheit)
- Mittwoch, 04. 03.2009
09.00 bis 16.00 Uhr
- World-Trade-Center Bremen
Birkenstraße 15
28195 Bremen
Warum diese Konferenz?
Gute Arbeit bedeutet auch, daß sie menschengerecht gestaltet ist.
Deshalb geht es beim Arbeitsschutz nicht mehr allein um Arbeitssicherheit und Unfallverhütung, sondern ebenso um die Beseitigung aller mit der Arbeit ver-knüpften Gesundheitsrisiken.
Den Anstoß für diese veränderte Sichtweise gab die Europäische Union. Sie schaffte europaweit geltende Mindeststandards für den Arbeitsschutz. Das europäische Recht soll das Schutzniveau in den verschiedenen Ländern angleichen, um Wettbewerbsvorteile durch Arbeitsschutzdumping auszuschließen.
Es schreibt einen modernen, ganzheitlich ausgerichteten Arbeits- und Gesundheitsschutz fest, der auf Prävention setzt.
Mit dem Arbeitsschutzgesetz und den dazugehörigen Verordnungen wurde europäisches in deutsches Recht umgesetzt. Es ermöglicht den gesetzlichen Interessenvertretungen der Beschäftigten und hier insbesondere Betriebs- und Personalräten, sich wirkungsvoll für eine menschengerechte Arbeits-gestaltung engagieren zu können.
Ein erster Schritt zur Veränderung und damit auch zur Verbesserung liegt in der Analyse der Schwach-stellen. Nur dadurch kann der konkrete Bedarf erkannt werden, und erforderliche Interventionen können gezielt und erfolgversprechend implementiert werden.
Um die Förderung präventiver Handlungsmöglichkeiten für einen guten Arbeitsschutz geht es in dieser Veranstaltung.
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Manuskripte und Vorträge
zur 15. Arbeitsschutzkonferenz
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Begrüßung
- Helga Ziegert
Vorsitzende DGB Bremen
Grußwort
- Jens Böhrnsen
Bürgermeister der freien und Hansestadt Bremen
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09.30h
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Einführung
- Herbert Mai
Vorstandsmitglied bei Fraport Frankfurt
Welches gesellschaftliche Interesse gibt es an einem guten Arbeits- und Gesundheitsschutz?
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10.00h
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Diskussionsrunde
- Wozu Arbeits- und Gesundheitsschutz
DiskussionsteilnehmerInnen
- Herbert Mai
Fraport Frankfurt
- Harm Ehmke
IG-Metall
- Rupert Richardt
BG Metall
- Steffen Röddecke
Senatorin f. Arbeit
Moderation
- Barbara Reuhl
Arbeitnehmerkammer Bremen
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10.45h
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Kaffeepause |
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11.15h
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Arbeitsgruppenphase zur Gefährdungsbeurteilung
- Gruppe 1
Wie ist der Prozess in Gang zu setzen?
- Gruppe 2:
Untersuchung der Arbeitsplätze und Beurteilung
- Gruppe 3:
Maßnahmen und Umsetzung
- Gruppe 4:
Erfolgsbewertung
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12.30h
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Mittagspause |
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13.15h
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Information über
- Ansprechpartner und Informationszugänge
zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
Fachdienste für Arbeitsschutz, Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaften, Verband der Betriebs-u. Werksärzte TBS der Arbeitnehmerkammer
- Präsentation des Netzwerks AUGE
Barbara Reuhl (AUGE)
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14.15h
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Diskussionsrunde
- Lohnt sich aktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz?
Welchen Nutzen haben wir davon?
Impulsdiskussion mit
- Karl-Heinz Kenkel
BSAG Umwelt-Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Peter Camin
BR Hydro-Aluminium
- Andreas Tiedemann
IG Metall
- Jörg Ferber
Arbeitssicherheitstechn. Dienst am Klinikum Bremen Mitte
- Dr. Bernd Jungclaus
AM-Zentrum der BG Bau
Moderation
- Helga Ziegert
Vorsitzende DGB Bremen
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15.45h
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Schlusswort |
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Freistellung
Sofern die Voraussetzungen vorliegen besteht Anspruch auf bezahlte Freistellung für Betriebs-/ Personalräte /innen gemäß §§ 37 Abs. 6 BetrVG, 39 Abs.5 BremPersVG, Vertrauensleute der Schwerbehinderten gemäß §96 Abse.4 u. 8 SGB IX, Frauenbeauftragte gemäß § 17LGG.
Weitere Informationen
- DGB Bremen
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen
Tel.: 0421/335760
Fax: 0421/3357660
und
- Arbeit und Leben Bremen
Tel.: 0421/ 960890
mail. Info@aulbremen.de
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